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Mühle an der Wörnitz

Mühlenweg 13
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Copy-20of-20Auhausen-M-c3-bchle-um-1970[2] - Kopie
Größe: 1167 m2
Zimmer: 25
Garage: 4
Preis: 320000 EURO

Adresse: D-86736 Oettingen/Auhausen, Mühlstraße 15

Baujahr: 1459

Renoviert: 1798, 1925, 1950

Grundstück: Flurnummer 80/8

Größe: 1.167 m²

Das Gebäude steht unter Denkmalschutz

Verkaufspreis: 320.000.- Euro

Größe:

Erdgeschoss: 300 m²

Obergeschoss: 300 m²

1 Dachgeschoss: 200 m²

2 Dachgeschoss: 100 m²

Diverse Anbauten und Lagerhallen

Schon 1459 wird die Mühle an der Wörnitz von Auhausen erwähnt. Otto Mayer erbte 1924 die dazu gehörende Sägerei. In einem Buch beschrieb er Heiligabend.

Von  Herbert Dettweiler

Eine relativ lange Tradition hatte die Mühle an der Wörnitz von Auhausen. Schon 1459 wird sie bei einer Klagsache des Abtes erwähnt. 1461 erhält der Müller Ulrich Streitberger vom Kloster „sechs Bete Frongärten, die künftig zur Mühle an der Wörnitz gehören sollen, um 10 Gulden“. Lückenlos sind von da an die Müllerfamilien in den Kirchenbüchern nachweisbar. Durch die Einheirat von Johann Thomas Meyer aus Geilsheim im Jahr 1798 kam die letzte Familiendynastie auf das Anwesen. 1890 ging die Mühle an den Enkel Friedrich Meyer (1863–1917) über und dessen Sohn Adolf machte 1925 daraus eine Kunstmühle, das heißt, er ersetzte die Mahlsteine durch Walzen. Sein anderer Sohn Otto hatte schon 1924 die dazu gehörende Sägerei geerbt.

Dieser Otto Meyer (1893–1970) hatte das Gymnasium besucht, studiert und promoviert, und die Sägerei seines Vaters in eine kleine Holzfabrik mit mehreren Angestellten umgestaltet. Er machte sich auch als Erfinder und Buchautor verschiedener Werke einen Namen und beschreibt in seinem Buch „Als das Dorf noch meine Welt war“ (1963) im Kapitel „Dörfliche Feste“ unter anderen Episoden wie Kirchweih und Schlachttag auch die Advents- und Weihnachtszeit seiner Kindheit.

Minette, eine Nichte des Otto, und Erbin des Mühlenanwesens, heiratete 1950 Karl Beck aus Ehingen (am Hesselberg) und führte mit ihrem Mann die Tradition fort. Aus wirtschaftlichen Gründen musste deren Sohn Helmut Beck, der letzte Müllermeister in Auhausen, im Jahr 1990 seinen Mühlenbetrieb aufgeben. Die Mühleneinrichtung wurde ausgebaut und nach Rumänien verkauft, wo sie seit 1992 wieder in Betrieb ist.

Geschichte Auhausen

Auhausen wird urkundlich erstmalig im Jahre 959 erwähnt, als Otto I. am 12. Juni seinem Getreuen Hartmann Güter in Auhausen und Westheim zum Erbrecht schenkt. 1136 erwähnt Papst Innozenz II. (1130 - 1143) Auhausen in einem Privileg. Anfang des 12. Jahrhunderts wurde das Benediktinerkloster Auhausen gegründet. Die genaue Gründung des Benediktinerklosters ist genauso unbekannt wie die des Ortes. Als Gründer werden heute die edelfreien Herren von Auhausen angesehen.

  • Im Bauernkrieg 1525 plünderten Bauern die Kirche, zerstörten Kunstwerke, raubten das Kloster aus und vernichteten die wertvolle Bibliothek.
  • 1530 floh der letzte Abt Georg Truchseß von Wetzhausen nach Eichstätt.
  • 1534 fielen das Kloster und seine Besitzungen an die Markgrafen von Ansbach. Das Kloster schloss sich der lutherischen Lehre an und wurde 1537 aufgelöst. Seither ist der Ort evangelisch.
  • Nach der gewaltsamen Rekatholisierung der Reichsstadt Donauwörth gründeten die protestantischen Fürsten 1608 hier das Schutzbündnis der Protestantischen Union.
  • 1796 fiel das ansbachische Klosteramt an die Grafen Oettingen-Spielberg
  • 1806 erfolgte mit der Rheinbundakte die Eingliederung in den bayerischen Staat.

 

Geomap:
Grundstück: 1167
Zu finden in: Häuser kaufen

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